Was hier, wie der Apostel Lukas berichtet, vom Volk über die Jünger an Pfingsten gedacht worden war (Apg 2,13) , denken jetzt wohl auch ungarische Polizisten über ihre Priester.
Wie die Süddeutsche Zeitung mittheilt, haben die Ungarn nämlcih die Bedingungen für den Führerscheinentzug gelockert, sodaß nun schon bei einfachem Überschreiten der 0 Promille Grenze, der Führerschein abgenommen werden kann. Nun sind aber ungarische Pfarrer oft sowohl auf den Führerschein (Messen an verschiedenen Orten hintereinander) und Alkoholkonsum (Messwein) angewiesen.
Was kann da helfen? Die Ungarische Bischofskonferenz behilft sich erstmal mit einem Schreiben an den Innenminister.
Aber wäre es nicht auch für die katholische Kirche dran, sich dazu zu verhalten?
Alkholfreies Abendmahl wäre ja auch eine Alternative (und hat sich evangelischerseits wegen des Laienkelchs ja schon länger durchgesetzt). Dabei könnte man auch gleich den Laienkelch einführen. Aber natürlich weiß ich nicht, ob sich die katholische Kirche dagegen nicht auch eine unfehlbare Hürde gesetzt hat, die nun nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
Eine andere Möglichkeit wäre es natürlich, einfach Arbeitsplätze schaffen, indem die Kirche den Priestern einen Fahrer zur Verfügung stellt. Der bekommt momentan ja eh keinen Kelch, wäre also nüchtern, und ausserdem hätte der Priester dann mehr ruhe zwischen den Messen, weil er nicht selbst fahren müsste.
Jan 28





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