Sep 04

So, diesen Beitrag schreibe ich jetzt vom Arbeitsplatz aus. Ich sitze am meinem Schreibtisch hinter dem riesigen Monitor. Nun liegt der zweite Tag als Wissenschaftlicher Angestellter hinter mir und ich habe schon 2 Sätze Schleiermacher transkribert. Ich bin der festen Überzeugung, dass der Schreiber, der die von mir zur Zeit bearbeitete Predigt mitgeschrieben hat, am Abend vorher (6. Januar 1827) reichlich gefeiert hat und nun (7. Januar 1827 7:00 Uhr morgens) noch nicht so ordentlich scheiben kann. Aber naja. Die Kollgen sagen, das würde sich geben und man könnte das irgendwann mal fleißend lesen. Ach ja, ich hatte hier im Blog ja noch gar nicht erzählt, dass ich jetzt Arbeite. Ich habe seit gestern eine halbe Stelle in der Schleiermacher Forschungsstelle an der Universität Kiel. Meine Aufgabe besteht darin, Predigtnachschriften aus Handschrift-Kopien in den Computer zu transkribieren. Wer sich außer mir noch mit dem Lesen von Kanzleischriften des 19. Jh. oder mit Sütterlinschriften befassen möchte, dem sei übrigens die Seite suetterlinschrift.de empfohlen. Dort finden sich neben Fonts auch Übersichten und Leseübungen aus alten Schulbüchern. So, das reicht glaube ich erstmal. Nun gehts nach Hause.

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