Oct 31

In der letzten Woche im Predigerseminar hatten wir die große Ehre Schulunterricht halten zu dürfen.
Mich traf es mit einer Mitvikarin zusammen in der Hauptschule in Landau eine Stunde Reli-Unterricht in der 7. Klasse zu geben. Thema war die Einführung in das Thema: “Arbeit” und der Vorgeschlagene Titel “Arbeit – muss das sein?”.
Während wir im RPZ-Ludwigshafen über den Unterrichtsentwürfen brüteten (leider war fast alles zum Thema Arbeit gerade ausgeliehen), fiel mir plötzlich der Deichkind-Song “Arbeit nervt” ein.

Ich hatte den Clip neulich zufällig auf MTViva gesehen und der Refrain ging mir lange nicht mehr aus dem Kopf. Also Vorschlag auf den Tisch, iTunes an und der Entschluss war so gut wie gefallen.
Wir haben dann noch schnell einen Plan-B entwickelt falls der Vorschlag wegen der doch deutlichen Sprache und Metaphorik des Songs in der Gruppe durchfällt, aber auch nach der Besprechung im Kurs blieb es dabei. Die Stunde lief dann ganz gut und die Schüler und Schülerinnen haben sich sogar kritisch zum Text geäussert (vor allem die Damen fanden den Text zu versaut und den Inhalt zu assozial). Nur den Refrain bekommt man einfach nicht mehr aus dem Kopf.

Jun 16
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Ein Verlust für den Jazz

Der Schwedische Pianist Esbjörn Svenson, Namensgeber des Esbjörn Svenson Trios, starb am Samstag bei einem Tauchunfall. Die Süddeutsche Zeitung schreibt dazu:

Manche Meldungen erwischen einen so hart, als sei man gegen einen Betonpfosten gelaufen. Esbjörn Svensson. Das ist doch der große Athlet des Jazz, der Mann, der immer mit Handtuch um die Schultern auf die Bühne kam und selbst nach der dritten Zugabe noch aussah, als sei er 25 und gerade von einem Dauerlauf nach Hause zurückgekehrt. Esbjörn Svensson ist am Samstag gestorben.

Und zumindet den ersten Teil der Nachricht kann ich gut nachvollziehen.
Deshalb jetzt hier: “When God created the Coffeebreak” (Ein schöner Titel für einen Song übrigens.

Ich hoffe Esbjörn Svenson wird jetzt Kaffeepause mit Gott machen.

Jun 10
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Handy und Mac

[Trigami-Review]
Ich habe schon viel mitgemacht im Synchronisieren zwischen Telefon und Computer. Schon am Windows-PC mit nicht unterstützten Telefonen (wo bekomme ich nun Software her?) und am Mac wurde das noch schwieriger.
Sobald das Telefon kein Bluetooth hat, kann man das synchroniseren vergessen und auch über iSync bleiben Musik, Bilder etc. auf dem Telefon zurück, wenn man sie nicht einzeln rüberzieht. Bisher habe ich immer wieder auf einen PC und den Nokia-Manager zurückgreifen müssen. Sollte das mit FoneLink besser werden? Ich hoffe sehr und bin deshalb in froher Erwartung mit meinem iBook G4 und meinem Nokia 6288 die Software einem gründlichen Test zu unterziehen und die Resultate meinen Lesern mitzuteilen. Los geht’s also. weiterlesen;

Apr 10

[Trigami-Review]
Singer/Songwriter-Musik ist eigentlich nicht so mein Genre, aber das erste Reinhören auf der myspace-Seite von Wolfgang Michels klang ganz vielversprechend und deshalb habe ich mich für die Kritik entschieden.
Nun kam die CD-Single ins Haus und damit 2 Tracks. weiterlesen;

Jan 24
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Narzissus und der Tulipan…

Jetzt, wo die Zeit von Nazissen Narzissen wieder kommt und das Paul Gerhard Jahr hinter uns liegt, habe ich diese schöne Bild in der MacTechNews-Galerie entdeckt:
Tulipan
Schöner kann man das Lied: “Geh aus mein Herz” kaum illustrieren, auch wenn es zu diesem Bild heißen müßte:

…und die Tulipan die ziehen dich viel schöner an

Ein schönes Beispiel für das Zusammenspiel von Theologie und Kunst, die ganz ohne explizite Darstellung religiöser Themen auskommt. Wer es sehen will, der sieht ein Paul Gerhard Lied bzw. ein Bibelwort, für die anderen ist es eine Frau und eine Blume.

Jan 15

Einen interessanten Vergleich zwischen Monet und der Musikindustrie bietet derzeit das Weblog IT-Frontal. Sie vergleichen die Entstehung des Impressionismus aus der Ablösung des Realismus durch die Photographie mit der Revolution der Musikindustrie durch das Internet.

Für die Malerei war die technische Revolution der Fotografie Ende des 18. Jahrhunderts in Wirklichkeit eine Befreiung. Mit dem Impressionismus ergaben sich völlig neue Ausdrucksformen. Mit dem Wegfall des Kopierschutzes wird ein Beatles-Song natürlich nicht so teuer wie ein Monet. Im Gegenteil. Aber am Ende ist die Musik deswegen noch lange nicht. Vielleicht steht sie an einem neuen Anfang?

Anlass war die Todesnachricht des DRM bei Spiegel-Online.
Ich hatte ja schon vor einiger Zeit über Alternativen zum DRM geschrieben. Hoffentlich gibt es so etwas wie einen digitalmusikalischen Impressionismus.