Jun 10

[Trigami-Review]
Ich habe schon viel mitgemacht im Synchronisieren zwischen Telefon und Computer. Schon am Windows-PC mit nicht unterstützten Telefonen (wo bekomme ich nun Software her?) und am Mac wurde das noch schwieriger.
Sobald das Telefon kein Bluetooth hat, kann man das synchroniseren vergessen und auch über iSync bleiben Musik, Bilder etc. auf dem Telefon zurück, wenn man sie nicht einzeln rüberzieht. Bisher habe ich immer wieder auf einen PC und den Nokia-Manager zurückgreifen müssen. Sollte das mit FoneLink besser werden? Ich hoffe sehr und bin deshalb in froher Erwartung mit meinem iBook G4 und meinem Nokia 6288 die Software einem gründlichen Test zu unterziehen und die Resultate meinen Lesern mitzuteilen. Los geht’s also.
Die Software lädt sich schnell herunter (ist also ein relativ kleines Paket) und lässt sich Mac-Typisch und schnell Installieren. Die Aktivierung klappt problemlos und das Programm öffnet sich.
Sofort werden einem die bereits mit iSync synchronisierten Telefone angezeigt und per Klick beginnt die Verbindungsaufnahme.
Als sich das Programm öffnet, wir sofort ein erster Kritikpunkt sichtbar, hier muß graphisch nachgebessert werden: die Icons sehen aus wie Windows Vista und nicht wie OS X (und welcher Mac-User will schon Icons die nach Microsoft-Software aussehen). Aber das ist ja eher ein kleines Manko.
Sofort fordert mich das Programm auf, ein Backup meines Handys anzulegen und beginnt damit nach meiner Zustimmung umgehend damit. Hier zeigt sich die erste Stärke von FoneLink gegenüber dem Bordmittel iSync. Alles wird gesichert, vom Kalender über die Kontakte bis zu Videos, Photos, Software und Musik. Hier musste ich bishe auf die Nokia-Suite am PC zurückgreifen oder die Daten manuell per Bluetooth rüberziehen. Das Backup findet sich danach im “Time Tunnel” wieder und hier haben die Designer mitgedacht und eine Optik wie Apples “Time Machine” gewählt, die sehr edel aussieht.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Synchronisation von iTunes Playlists mit dem Telefon, wobei auch das Format gleich mit angepasst wird.
Nun der Versuch den Kalender zu synchroniseren: es passiert nichts, d.h. Termine bleiben auf dem Telefon und dem Computer jeweils unter sich. Ein zweiter Versuch, diesmal mit aktiviertem iCal klappt. Die Termine vom Handy tauchen in iCal auf. Doch plötzlich eine Mitteilung: FoneLink wurde unerwartet beendet.
Es lässt sich aber erneut starten und macht da weiter, wo es aufgehört hat.
Hier trägt hoffentlich ein Update zur Stabilität bei.
Nun also zum Fazit: 40 € sind ein stolzer Preis für etwas, dass sich auch (mit zugegeben einigem Mehraufwand für Medien) mit Bordmitteln von OS X realisieren lässt. Wenn man aber über ein Telefon verfügt, dass von iSync nicht unterstützt wird lohnt sich FoneLink auf jeden Fall. Ausserdem ist die Backup Funktion sehr hilfreich um die Daten vom Handy jederzeit gesichert zu haben.
Die SMS-Funktion wird beim Nokia 6288 leider nicht unterstützt, so daß ich die hier nicht Testen konnte. FoneLink hält also was es verspricht und ist auf jeden Fall ein sinnvolles Programm für die Zusammenarbeit von Mac und Handy!

1 Antwort zu “Handy und Mac”

  1. Jan Fuellemann sagt:

    Hallo,

    danke für das konstruktive Review. Die Icons sind bisher gut angekommen, solange also nicht mehr Leute für eine Änderung plädieren, werden wir diese beibehalten.

    Der Crash beim syncen stimmt mich aber nachdenklich – könntest Du Dich da mal bei mac@novamedia.de melden? Wir würden gerne nachhaken und evtl. Bugs beheben.

    Auf was ich noch hinweisen möchte: FoneLink erstellt aus ungeschützten Musikstücken schnell einen Klingelton und sendet dieses auch gleich zum Handy – also ohne Ordner suchen, auswählen oder so.

    Dann können Lesezeichen und Notizen synchronisiert werden – etwas, das auch mit Bordmitteln nicht funktioniert.

    Und letztendlich können ja mit FoneLink Dateien ganz einfach hin- und herkopiert werden. Fotos, Musik und Videos werden dabei auf Wunsch gleich in das richtige Format konvertiert, um auf dem Handy angesehen bzw. abgespielt werden zu können…

    Liebe Grüße

    Jan (nova media)

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