Oct 31

In der letzten Woche im Predigerseminar hatten wir die große Ehre Schulunterricht halten zu dürfen.
Mich traf es mit einer Mitvikarin zusammen in der Hauptschule in Landau eine Stunde Reli-Unterricht in der 7. Klasse zu geben. Thema war die Einführung in das Thema: “Arbeit” und der Vorgeschlagene Titel “Arbeit – muss das sein?”.
Während wir im RPZ-Ludwigshafen über den Unterrichtsentwürfen brüteten (leider war fast alles zum Thema Arbeit gerade ausgeliehen), fiel mir plötzlich der Deichkind-Song “Arbeit nervt” ein.

Ich hatte den Clip neulich zufällig auf MTViva gesehen und der Refrain ging mir lange nicht mehr aus dem Kopf. Also Vorschlag auf den Tisch, iTunes an und der Entschluss war so gut wie gefallen.
Wir haben dann noch schnell einen Plan-B entwickelt falls der Vorschlag wegen der doch deutlichen Sprache und Metaphorik des Songs in der Gruppe durchfällt, aber auch nach der Besprechung im Kurs blieb es dabei. Die Stunde lief dann ganz gut und die Schüler und Schülerinnen haben sich sogar kritisch zum Text geäussert (vor allem die Damen fanden den Text zu versaut und den Inhalt zu assozial). Nur den Refrain bekommt man einfach nicht mehr aus dem Kopf.

Oct 16
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Dazugehören

Dazugehören
Wo’s um Apple geht, bin ich ja immer gern dabei…!
Wobei man froh sein kann, dass sie sich für Äpfel entschieden haben und nicht Schafe gewählt haben sonst hätte es statt dem roten Apfel wohl ein schwarzes Schaf gegeben.

Aug 05

Mensch, was lässt sich mit diesem Titel alles anstellen! Es geht aber nicht um die Tage eines Funkdemonen (was auch immer das sein soll) sondern um einen mechanischen Eingriff in die Leuchtreklame eines Rundfunksenders. Ich selbst (auch wenn ich meinen Vornamen mit dem Heimwerkerking teile) habe nicht zum Werkzeug gegriffen sondern lediglich das Foto gemacht:

Wenn das nicht ein super Werbeslogan für Schleswiger Bekleidungsgeschäfte wäre!
Ansonnsten kann ich dieser Sachbeschädigung natürlich nicht zustimmen, schließlich haben wir das Schild mit unsern Rundfunkgebühren bezahlt.

Jul 05
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Berlin, Berlin, wir waren in Berlin!

Ich hatte ja versprochen mich nochmal zum Berlinausflug zu äussern.
Also die Nationalmannschaft haben wir nicht gesehen, nur den einen oder anderen Fan auf dem Heimweg. Dafür haben wir eine Menge Kirchen besichtigt (von denen keine mehr so aussieht wie zu Schleiermachers Zeiten) und uns einen Eindruck von Berlin im frühen 19. Jahrhundert verschafft.
Dann noch kurz nach Potsdam und den Menschenleeren Park von Sans Soucci besichtigt (Manche Besichtigungen lohnen sich halt am Montag). Im Park vo der Friedenskirche steht übrigens eine Christus-Statue von Thorwaldsen die sich ebenfalls auch in der Kopenhagener Christuskirche und in der Jakobi-Kirche in Kiel befindet. So entdeckt man eben auch in der Fremde gemeinsamkeiten mit der Heimat.
All diese Besichtigungen fanden bei strahlendem Sonnenschein statt und wurden durch eine Fahrt in den Sonnenuntergang gekrönt.

Jun 30

Damit meine ich vorallem erstmal mich und meine Kollegen, nicht die Nationalmannschaft. Die Fahren heute zwar auch nach Berlin (was für ein günstiges Zusammentreffen der Termine) aber wir fahren nicht um uns über den 2. Platz im Fußball zu freuen, sondern um die Wirkungsstätten Schleiermachers zu besuchen.
Später mehr…

Apr 08

Beim lesen des Luther-Artikels in der Times bin ich auch auf die Bildstrecke: Top twenty religious t shirts gestoßen.
Haupstsächlich handelt es sich natürlich um die Klassiker: veränderte Firmenlogos, wobei mir einige, etwa das mySpace-T-Shirt gut gefallen. Mein Favorit ist aber das rechte:
my space in heavenJesus is a Palestinian
Auch andere Religionen haben aber schöne Hemden und “Pope my Ride” könnte eine gute Alternative zum Cabrio sein in unserm regnerischen Norden.
Wem die Pseudo-Hebräisch Schrift so gut gefällt wie mir, kann sie sich übrigens hier downloaden.

Apr 06

Versuchung des Heiligen Antonius
Am Dienstag war ich in Hamburg im Bucerius-Kunstforum in der Ausstellung: “Schrecken und Lust. Die Versuchung des Heiligen Antonius von Hieronymus Bosch bis Max Ernst”.
Eine sehr sehenswerte Ausstellung! Auch wenn die Bilder doch häufig recht kleinformatig sind, gibt es doch reichlich zu sehen.
Deutlich sieht man, wie die Geschichte der Versuchung des Heiligen Antonius Künstler über die Jahrhunderte hinweg inspiriert hat sich mit Alptraumwesen und (vor allem sexueller) Versuchung auseinanderzustezen.
Gerade im Bereich des Sexuellen scheinen sich hier die Themen: Kirche als Hauptauftraggeber von Kunst und Nackte Frauen als Bildthema günstig zu berühren. Man kann eben ein “heiliges” Thema bearbeiten und doch erotische Kunst schaffen.
Einen guten Einblick in die Ausstellung und den Ausstellungsraum bietet die Homepage des Bucerius-Kunstforums.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 18. Mai und der Eintritt ist günstig!

Feb 17
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Vor Ort

Nachdem Joachim gerade eine virtuelle Vermisstenmeldung aufgegeben hat, wollte ich mich dann doch mal zurückmelden.
Ich bin zuhause und sehe den Kiel-Tatort. Kommissar Borowski ermittelt wieder
Nachdem die ersten Kiel Tatorte ja eher düster waren, liegt heute eine eher lustige Folge vor, auch wenn der Fall an sich, der Mord an einer Schülerin ja doch eher tragisch ist.
Aber, nachdem der Mord, wie damals bei Columbo schon am Anfang zu sehen war, sah man Borowski in einer Mr. Bean ähnlichen Szene im Auto, wie er beim Fahren den Sitz verstellt und dabei natürlich in ein suboptimales Sitz-Lenker-Verhältnis kommt.
Auch Wortwitz ist reichlich vorhanden, und dann sind da natürlich die Interessanten Locations, die es für Ortsansässige lustig machen.
Zum einen der Karstadt in der Kieler Innenstadt der mit Außenaufnahmen vom Citti-Park kombiniert wurde und zum andern das Postamt am Lessingplatz, dass schräg über den Platz in die Schwimmhalle verlegt wurde.
Alles in Allem aber ein gelungener Tatort!

Nachtrag: Man soll den Tatort nicht vor dem Abend loben!
Das Ende wird doch zunehmend gruselig und die Lustigkeit des Anfangs ist lange verflogen.
Am Ende dominiert dann doch wieder das Kiel-Tatort typische Psychopathen-Thema.
Aber meine Wertung bleibt: ein gelungener Tatort.

Jan 07
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Fusion

So, gestern ist mit dem Festgottesdienst endlich die Gemeindefusion von Petrus-Süd und Jakobi-West zur Apostel-Kirchengemeinde über die Bühne gegangen.
Der Gottesdienst war sehr schön und die Schnittchen waren lecker.
Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, das es jetzt so gut weitergeht.
Gespannt bin ich vor allem auf die graphische Neugestaltung eines Gemeindelogos.

Dec 17
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Der Gott des Gemetzels

Der Gott des Gemetzels
Gestern war ich mal wieder im Theater und habe mir den “Gott des Gemetzels” von Yasmina Reza angesehen. Also genauer gesagt, habe ich nämlichen nicht zu sehen bekommen, sondern nur seine Auswirkungen, in dieser Hinsicht hat das Stück also nicht gehalten was der Name verspricht.
Ansonnsten war das Stück über zwei Ehepaare, die zusammenkommen um sich über das Verhalten ihrer Söhne unterhalten (klingt spannend, oder?) doch sehr unterhaltsam.
Yasmina Reza beherrscht es meisterhaft, sich zerlegende Beziehungen, in Worte zu fassen. Ständig wechseln die Koalitionen und Feindschaften zwischen den Vieren hin und her. Schon vor Jahren war ich begeistert, als ich das Stück “Kunst” von ihr gesehen habe, in dem sich drei Freunde über ein weißes Bild streiten. Doch während sich bei “Kunst” Freunde entzweien, sind die sich hier begegnenden sich bis dato unbekannt und entwickeln Freund- und Feindschaft erst im Verlauf.
Zusammenfassend läßt sich sagen: Ein Abend der sich gelohnt hat und ein Stück das weiterzuempfehlen ist.