Jun 16
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Ein Verlust für den Jazz

Der Schwedische Pianist Esbjörn Svenson, Namensgeber des Esbjörn Svenson Trios, starb am Samstag bei einem Tauchunfall. Die Süddeutsche Zeitung schreibt dazu:

Manche Meldungen erwischen einen so hart, als sei man gegen einen Betonpfosten gelaufen. Esbjörn Svensson. Das ist doch der große Athlet des Jazz, der Mann, der immer mit Handtuch um die Schultern auf die Bühne kam und selbst nach der dritten Zugabe noch aussah, als sei er 25 und gerade von einem Dauerlauf nach Hause zurückgekehrt. Esbjörn Svensson ist am Samstag gestorben.

Und zumindet den ersten Teil der Nachricht kann ich gut nachvollziehen.
Deshalb jetzt hier: “When God created the Coffeebreak” (Ein schöner Titel für einen Song übrigens.

Ich hoffe Esbjörn Svenson wird jetzt Kaffeepause mit Gott machen.

Jun 16

Nachdem ich ja schon am Freitag die BILD für ihre Schlagzeile gelobt hatte nun heute noch ein Nachtrag:
Wiener Würstchen
Auch dies ist doch eine gelungene Schlagzeile. Man möchte jedoch erinnern, dass alles ein Ende habe, die Wurst aber bekanntlich zwei. Also hoffen wir mal, dass wenn es dan heute Abend um die Wurst geht, wir Deutschen nicht den kürzeren ziehen.

Jun 13
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Lob an die BILD!

Man kann ja vieles an der BILD aussetzen, aber die Schlagzeile der heutigen BILD ist mal wieder eine gelungene Wortkreation: Kroatastrophe
Seit “Rudi hau die Saudi” bestimmt eine der besten Fußball-Schlagzeilen.
Man ist jetzt schon gespannt, was nächste Woche kommt (nicht nur spielerisch meine ich).

Apr 02

Man kennt das ja: Früher versuchte die Kirche die Menschen von wissenschaftlichen Erkenntnissen fern zu halten, sofern der Fortschritt dem eigenen Interesse entgegenstand.
Nun meinen einige Kritiker, z.B. auch das BILDblog, dass auch die BILD ihre Leser im eigenen Interesse fehlinformiert (so z.B. zum Thema Mindestlohn und PIN).
Was sich die BILD-Redaktion allerdings dabei denkt, im Sportteil ein geozentrisches Weltbild zu vertreten, bleibt mir schleierhaft:
Ptolemaisch Fußball

Feb 22



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Schon lange habe ich den
sueddeutsche.de Newsletter aboniert und bin damit sehr zufrieden. Täglich die Nachrichten im eBriefkasten und dann per Klick rein ins Vergnügen.
Den kann ich also nur weiterempfehlen und deshalb ist nun auch der Link bei mir in der Werbung!

Feb 10


Titelt BILD in einem von Kai Diekmann gemeinsam mit “Hürriyet”-Chef Ertugrul Özkök verfassten Kommentar zum “Drama von Ludwigshafen” und BILDblog übertitelt dies mit: “Sagt der Richtige“.
weiterlesen;

Jan 29

Beim Thema Theologie und Metaphorik bin ich ja immer gern dabei. Da macht auch dieses Fundstück bei medienlese.com über den ewigen Kampf zwischen Bloggern und Journalisten keine Ausnahme. Der Artikel selbst ist schon spannend zu lesen, aber er gewinnt für mich noch einen besonderen Reiz durch die zahlreiche theologische und andere Metaphorik.
Denn “am Anfang war das Wort”, welches sich dann in einem “Erweckungserlebnis” ins Web verirrte, dort aber von der Presse beschrieben wird wie einst “die Hölle durch die Pastoren”. Aber auch die sonstigen Metaphern sind nicht von schlechten Eltern, wenn z.B. Nachbars Dackel am Waldrand des Web2.0 erlegt wird.

Jan 29
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Auf rechtem Kurs gen Sonnenuntergang!

Großartig was die BILD sich da zusammenreimt auf die Hessenwahl!

Roland Koch (…) der letzte CDU-Kämpfer für die Werte, die die Partei groß gemacht haben. Streitlustig, unerschütterlich, aber ohne echte Deckung.

Im Reservat für Konservative reitet er wie der einsame Sheriff Richtung Sonnenuntergang. Am Ende hat der Wähler Roland Koch nicht mehr abgenommen, dass er allein die CDU auf altem Kurs halten kann.

Das schlechte Abschneiden in Hessen ist der Preis für das populistische Streben der CDU-Führung Richtung links, weg von der Mitte. (…)


Und zu recht fragt das BILDblog nach:
Die Menschen haben Roland Koch nicht gewählt, weil sie genau seiner Meinung sind? Sie wollten ihm, der für den richtigen, rechten Kurs stand, keine Stimme geben, weil die anderen in der CDU längst auf einem anderen, linken Kurs sind?

Doch mir geht es vor allem um das Bild, was sich mir bei diesem Text aufdrängt:
Roland Koch als der neue Lucky Luke? So Lucky schien er mit dem Ausgang der Hessenwahl nicht zu sein, und für “schneller schießen als sein Schatten” war bislang eher der Schäuble bekannt, aber nun reitet der Roland allein auf rechtem Kurs gen Sonnenuntergang. Auch wenn er optisch eher wie ein rasierter und ergrauter Dalton aussieht.
Aber metaphorisch mal wieder erste Sahne, was die BILD sich da hat einfallen lassen.
Ich persönlich hatte ja zu erst an einen Titel wie: “Es reicht auch ein Koch, um den Brei zu verderben” gedacht, aber da denkt die BILD halt anders.