Ich selber werde es leider nicht schaffen nach Lübeck zu kommen, möchte diese Termine aber trozdem allen Lesern ans Herz legen:

Joachim wünsche ich für die Veranstaltung viel Er-Volk und alle anderen Leser verweise ich auf derneuntenovember.de
Eigentlich wollte ich ja zu diesem Thema nichts bloggen, aber hieran kam ich einfach nicht vorbei:
Der berühmteste Lokführer Deutschlands streikt nicht!
Lukas, der Lokomotivführer und Jim Knopf leben mit ihren
Lokomotiven Emma und Molly auf der Insel Lummerland. Das
Eiland ist sehr klein, hat zwei Berge und liegt mitten im
endlosen Ozean. Hauptattraktion ist das gut ausgebaute
Eisenbahnnetz. Da Lukas und Jim von ihrem Chef König Alfons,
dem Viertelvorzwölften ausreichend nach Lummerlandtarif
(Lltf.) vergütet werden, befinden Sie sich derzeit nicht
im Streik, wie viele ihrer Bundesbahnkollegen.
[aus dem Newsletter der Augsburger Puppenkiste]
Bei der Verleihung der diesjährigen Big Brother Awards ging Wolfgang Schäuble leer aus. Die Begründung der Jury:
der “Traumkandidat für den Big Brother Award” sei “als fanatischer Triebtäter” geradezu überqualifiziert. Es sei falsch sich auf Schäuble zu konzentrieren, denn “Schäuble” sei “nur eine Metapher” für die verhängnisvolle Tendenz einer Terrorismusbekämpfung auf Kosten der Bürgerrechte” [Quelle: testticker.de; Hervorhebung: annonuem]
Aber auch die Preisträger können sich sehen lassen:
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück in der Kategorie “Politik” für die Einführung einer lebenslangen Steuer-Identifikationsnummer Bundesjustizminsterin Brigitte Zypries für den Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung in der Kategorie “Kommunikation” und Generalbundesanwältin Monika Harms in der Kategorie “Behörden und Verwaltung” für die Antiterror-Maßnahmen zum G8-Gipfel.
Schade eigentlich nur, dass man diese Auszeichnung nicht so zeigt wie Siegel von Stiftung Warentest oder Ökotest.
Doch, und wie!
Nachdem uns die Bild schon erklärt hat warum es so gefährlich ist, Hitlers Autobahn zu loben, singt jetzt Eva Herrman mit Kraftwerk:
Nach dem Klick auch noch das Original von Kraftwerk ohne Eva und ohne Hintergedanken (Obwohl der KdF äh Käfer…): weiterlesen;
Gut, zugegeben, der Beitrag bei Libertas-Cara und die Pressemeldung der Lübecker Nachrichten sind schon eine Woche alt, aber ich komme erst jetzt dazu mich zum Thema zu äussern.
Also Ostalgie finde ich furchtbar und den Umstand, dass sich scheinbar immer mehr Menschen sozialistische Verhältnisse zurückwünschen finde ich erschreckend.
Dies alles aber an den Ampelmännern zu verhandeln finde ich falsch.
Die Ampelmänner sind vor allem eins: Design. Deshalb sind sie auch exportiert worden, weil sie dicker sind und besser zu sehen als die Westmännchen. Die diskussion über die Ampelmänner-DDR erinnert mich an Linke, die bei jeder Fraktur oder Sütterlinschrift gleich an die Nazis denken.
Nein, dies wird kein Nazi-Vergleich, es kommt auch keine Autobahn drin vor, es bleibt bei der Ampel.
Wenn man über Ostalgie-Kritik redet, solte man lieber über Sozialistische Märchenfilme oder das Sandmännchen reden, als den armen Ampelmann schuldig zu sprechen.
Und der Rote erinnert mich irgendwie immer an etwas, das der DDR gar nicht in den Kram passte. Es erfüllt mich immer mit einer gewissen Freude, dass man das an jeder Ost-Ampel sehen konnte.
Ich habe mich im Rahmen meines Studiums (und leider auch des Examens) mal mit dem Nahost-Konflikt beschäftigt und dabei vor allem die Stellungnahmen des Ökumenischen Rates der Kirchen und dem Lutherischen Weltbund beschäftigt. Joachim von Libertas Cara war jetzt vor Ort und hat seine Erfahrungen in einem Beitrag zusammengefasst. Unbedingt lesen!!!
Seit wenigen Minuten gibt es einen neuen Button in der Sidebar:
. Mein Bekenntnis zur Sonntagsruhe!
Schon 1999 hatte ich den “Ohne Sonntag gibt es nur noch Werktage”-Aufkleber auf meinem Ford-Fiesta, nun da es den Fiesta nicht mehr gibt also nun virtuell den Button hier.
“Der Sonntag ist ein unentbehrliches Element unserer Sozialkultur. Wer die Wertebasis unserer Gesellschaft stärken will, damit Würde und Freiheit ihren Entfaltungsraum behalten, muss sorgsam mit den Institutionen der Sozialkultur umgehen,”
sagt EKD-Ratsvorsitzender Bischof Huber (Bubba) zu der von EKD und ACK gegründeten Aktion für den Feiertagsschutz. Ich würde sagen: “Sonntag muss man nicht auch noch einkaufen” aber über das Anliegen des Sonntagsschutzes sind wir uns wohl einig.
Die Pläne von Edmund Stoiber für das Leben nach der Bayern-Politik beschäftigen ja jetzt schon seit einiger Zeit die Medien. Das er einen Posten bei der EU anstrebt war auch schon länger zu vermuten, auch wenn man sich kaum vorstellen, äh, mag, äh, wie er sich, äh, dort, äh, verständlich machen will (Einen großartigen Überblick über die Eloquenz des Bayerischen Ministerpräsidenten liefern Stoibär und Spiegel-Online). Die meisten Medien reden dabei über einen Posten im Bürokratieabbau, aber was die BILD da aufgedeckt hat erscheint vorstellbar bei einem Ministerpräsidenten, der mit nahezu 65% der Wählerstimmen gewählt wurde…(allerdings nicht von mir, ich durfte nämlich auch an der letzten bayerischen Landtagswahl teilnehmen).

Inzwischen hat die BILD aber auch auf den Mehrheitskurs zurückgeschwenkt.
[natürlich gefunden dank BILDblog]
feiert die Süddeutsche Zeitung und zeigen ein “Best (oder sollte man sagen Worst) of”. Scheinbar haben die Medien das 50. Jubiläum auch bemerkt und zur Feier dieses Anlasses das Winter-, Frühjahrs- und Herbstloch erfunden. Oder kommt es nur mir so vor, dass wir dieses Jahr auch ausserhalb des Sommers reichlich löchrige Nachrichten bekamen? Naja, vielleicht lag’s ja auch daran, dass wir in diesem Jahr keinen richtigen Sommer hatten. Oder die große Koalition ist schuld. Einer wird’s schon gewesen sein.
Ok, es scheint schon alt zu sein, aber ich hab’s heute erst gesehen und mich kaum wieder eingekriegt:
[gefunden dank StoiBär]





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