Jan 08
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Wirtschaftskrise?

so haben wir
alle spekuliert

dass der eine
reich wird
auf kosten
der anderen

jetzt sind viele
arm dran

so haben wir
nicht spekuliert

dass der eine
arm wird
zum heil
der anderen

jetzt sind alle
reich beschenkt

gott
wer hätte
das gedacht
mensch

rené maria possél [gefunden bei: Gott.net]

Oct 31

In der letzten Woche im Predigerseminar hatten wir die große Ehre Schulunterricht halten zu dürfen.
Mich traf es mit einer Mitvikarin zusammen in der Hauptschule in Landau eine Stunde Reli-Unterricht in der 7. Klasse zu geben. Thema war die Einführung in das Thema: “Arbeit” und der Vorgeschlagene Titel “Arbeit – muss das sein?”.
Während wir im RPZ-Ludwigshafen über den Unterrichtsentwürfen brüteten (leider war fast alles zum Thema Arbeit gerade ausgeliehen), fiel mir plötzlich der Deichkind-Song “Arbeit nervt” ein.

Ich hatte den Clip neulich zufällig auf MTViva gesehen und der Refrain ging mir lange nicht mehr aus dem Kopf. Also Vorschlag auf den Tisch, iTunes an und der Entschluss war so gut wie gefallen.
Wir haben dann noch schnell einen Plan-B entwickelt falls der Vorschlag wegen der doch deutlichen Sprache und Metaphorik des Songs in der Gruppe durchfällt, aber auch nach der Besprechung im Kurs blieb es dabei. Die Stunde lief dann ganz gut und die Schüler und Schülerinnen haben sich sogar kritisch zum Text geäussert (vor allem die Damen fanden den Text zu versaut und den Inhalt zu assozial). Nur den Refrain bekommt man einfach nicht mehr aus dem Kopf.

Apr 02

Man kennt das ja: Früher versuchte die Kirche die Menschen von wissenschaftlichen Erkenntnissen fern zu halten, sofern der Fortschritt dem eigenen Interesse entgegenstand.
Nun meinen einige Kritiker, z.B. auch das BILDblog, dass auch die BILD ihre Leser im eigenen Interesse fehlinformiert (so z.B. zum Thema Mindestlohn und PIN).
Was sich die BILD-Redaktion allerdings dabei denkt, im Sportteil ein geozentrisches Weltbild zu vertreten, bleibt mir schleierhaft:
Ptolemaisch Fußball

Feb 28
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Tag der seltenen Krankheiten

Morgen ist der 29. Februar und obwohl das alle 4 Jahre passiert macht die Werbebranche da ein wahnsinniges Gewese drum und bietet zig “Nur am 29. Februar Angebote”.
Aber ausserdem und wohl weit weniger beachtet findet morgen der erste europäische “Tag für Menschen mit Seltenen Erkrankungen” statt.
Die Allianz für Chronischer Seltener Erkrankungen schreibt dazu:

Wir freuen uns sehr, dass am 29. Februar 2008 erstmalig in ganz Europa der Blick auf Menschen mit Chronischen und Seltenen Erkrankungen gerichtet wird. Durch eine Vielzahl von Aktionen und Initiativen werden die Bedürfnisse, Forderungen, Wünsche und Nöte betroffener Menschen in die Öffentlichkeit getragen.

Der von Eurordis (www.eurordis.org) und den Nationalen Allianzen für Seltene Krankheiten ins Leben gerufene Tag soll von nun an jährlich begangen werden! Die ACHSE freut sich sehr, gemeinsam mit anderen europäischen Organisationen diesen besonderen und wichtigen Tag zu begehen.

Auf der Seite der achse wird man auch ausführlich über die wichtigkeit dieser Lobbyarbeit informiert und auf die Probleme der unter seltenen Kranheiten leidenden hingewiesen.
Dafür gibt es ab heute ein Sonderbanner!

Feb 22



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Schon lange habe ich den
sueddeutsche.de Newsletter aboniert und bin damit sehr zufrieden. Täglich die Nachrichten im eBriefkasten und dann per Klick rein ins Vergnügen.
Den kann ich also nur weiterempfehlen und deshalb ist nun auch der Link bei mir in der Werbung!

Feb 10


Titelt BILD in einem von Kai Diekmann gemeinsam mit “Hürriyet”-Chef Ertugrul Özkök verfassten Kommentar zum “Drama von Ludwigshafen” und BILDblog übertitelt dies mit: “Sagt der Richtige“.
weiterlesen;

Jan 29
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Auf rechtem Kurs gen Sonnenuntergang!

Großartig was die BILD sich da zusammenreimt auf die Hessenwahl!

Roland Koch (…) der letzte CDU-Kämpfer für die Werte, die die Partei groß gemacht haben. Streitlustig, unerschütterlich, aber ohne echte Deckung.

Im Reservat für Konservative reitet er wie der einsame Sheriff Richtung Sonnenuntergang. Am Ende hat der Wähler Roland Koch nicht mehr abgenommen, dass er allein die CDU auf altem Kurs halten kann.

Das schlechte Abschneiden in Hessen ist der Preis für das populistische Streben der CDU-Führung Richtung links, weg von der Mitte. (…)


Und zu recht fragt das BILDblog nach:
Die Menschen haben Roland Koch nicht gewählt, weil sie genau seiner Meinung sind? Sie wollten ihm, der für den richtigen, rechten Kurs stand, keine Stimme geben, weil die anderen in der CDU längst auf einem anderen, linken Kurs sind?

Doch mir geht es vor allem um das Bild, was sich mir bei diesem Text aufdrängt:
Roland Koch als der neue Lucky Luke? So Lucky schien er mit dem Ausgang der Hessenwahl nicht zu sein, und für “schneller schießen als sein Schatten” war bislang eher der Schäuble bekannt, aber nun reitet der Roland allein auf rechtem Kurs gen Sonnenuntergang. Auch wenn er optisch eher wie ein rasierter und ergrauter Dalton aussieht.
Aber metaphorisch mal wieder erste Sahne, was die BILD sich da hat einfallen lassen.
Ich persönlich hatte ja zu erst an einen Titel wie: “Es reicht auch ein Koch, um den Brei zu verderben” gedacht, aber da denkt die BILD halt anders.

Jan 28

Was hier, wie der Apostel Lukas berichtet, vom Volk über die Jünger an Pfingsten gedacht worden war (Apg 2,13) , denken jetzt wohl auch ungarische Polizisten über ihre Priester.
Wie die Süddeutsche Zeitung mittheilt, haben die Ungarn nämlcih die Bedingungen für den Führerscheinentzug gelockert, sodaß nun schon bei einfachem Überschreiten der 0 Promille Grenze, der Führerschein abgenommen werden kann. Nun sind aber ungarische Pfarrer oft sowohl auf den Führerschein (Messen an verschiedenen Orten hintereinander) und Alkoholkonsum (Messwein) angewiesen.
Was kann da helfen? Die Ungarische Bischofskonferenz behilft sich erstmal mit einem Schreiben an den Innenminister.
Aber wäre es nicht auch für die katholische Kirche dran, sich dazu zu verhalten?
Alkholfreies Abendmahl wäre ja auch eine Alternative (und hat sich evangelischerseits wegen des Laienkelchs ja schon länger durchgesetzt). Dabei könnte man auch gleich den Laienkelch einführen. Aber natürlich weiß ich nicht, ob sich die katholische Kirche dagegen nicht auch eine unfehlbare Hürde gesetzt hat, die nun nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
Eine andere Möglichkeit wäre es natürlich, einfach Arbeitsplätze schaffen, indem die Kirche den Priestern einen Fahrer zur Verfügung stellt. Der bekommt momentan ja eh keinen Kelch, wäre also nüchtern, und ausserdem hätte der Priester dann mehr ruhe zwischen den Messen, weil er nicht selbst fahren müsste.

Jan 08

Geht die CDU/CSU nach den Ausländern jetzt auch gegen Kartenspieler vor?
Nach Meldungen des Onlinemagazins für Gesellschaftsspiele cliquenabend.de bzw. wie die Coburger Neue Presse berichtet kommt es zunehmend zu Gewaltdelikten im Kartenspielermilieu. Folgendes wird aus Lichtenfels berichtet:

Am Montagnachmittag wurde ein 42 jahre alter Mann bei einer Wirtshausschlägerei in der Bamberger Straße durch mehrere Schnitte erheblich verletzt. Wegen eines Kartenspiels geriet das Opfer mit seinem 45 jahre alten Täter in Streit. Das Opfer schlug dem Täter ins Gesicht worauf dieser die Gaststätte verließ. Zu Hause bewaffnete sich dieser dann mit einem abgebrochenen Besenstiel und einem Küchenmesser. Er lief zurück zur Wirtschaft und ging mit dem 15 cm langen Messer auf seinen Gegner los. Ein anderer Gast kam zu Hilfe und der Täter flüchtete. Nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus konnte das Opfer wieder nach Hause.

Nun werden manche sagen, es hätte sich um Einzeltäter gehandelt und man könne daraus nicht schließen, dass die Zahl der Gewaltverbrechen durch Kartenspieler zunimmt.
Aber das tun andere ja auch… die zum Beispiel, oder naturlich die sogar mehrmals.

Nov 13

Wie testticker.de berichtet, haben israelische Journalisten sich blamiert indem sie per Babelfisch übersetzte Fragen an niederländische Diplomaten geschickt haben.

Die Fragen, die die Gruppe von Autoren in einer E-Mail sendete, begannen mit “Hey Kumpel, 5 Fragen zu Ehren des Außenministers: Die Mutter deines Besuchs ist ein Schlaf zum Vorteil des Bettes in deinem Kopf zum Israelisch-Palästinensichen Konflikt?” – und so weiter.

Ob dieses Problem nun bestand, weil

weil Babelfish das hebräische Wort “ha’im” (das heißt “wenn”) verwechselte mit “‘ha’ima” (“Mutter”)

wage ich allerdings zu bezweifeln, da scheint doch einiges mehr im argen zu liegen.
Spontan musste ich an die Übersetzungen in unserer Examensgruppe denken, als Abraham sich in seinen Exkrementen wälzte.
Leider ist der Artikel bei der Jerusalem Post nur kostenpflichtig erhältlich, aber es scheint sich insgesamt um eine spannende Fragerunde gehandelt zu haben, vorallem weil sich eine Frage wohl mit der “Iranisierung von Israel” befasst. Wie das aussehen soll, da mag man gar nicht daran denken.