Man kann ja vieles an der BILD aussetzen, aber die Schlagzeile der heutigen BILD ist mal wieder eine gelungene Wortkreation: Kroatastrophe
Seit “Rudi hau die Saudi” bestimmt eine der besten Fußball-Schlagzeilen.
Man ist jetzt schon gespannt, was nächste Woche kommt (nicht nur spielerisch meine ich).

Wolltest du schon immer mal wissen, ob dein Apple eigentlich gerade steht?
Jetzt gibt es die Möglichkeit dazu, denn Bosch bietet eine Wasserwage für das Desktop des Applerechners an.
Ob ich allerdings mein iBook in der Wohnung einsetzen würde um beispielsweise zu prüfen ob Bilder gerade hängen oder nicht möchte ich bezweifeln. Es bleibt wohl doch eher eins von diesen kleinen Tools, die zwar sehr lustig aber wenig nützlich sind.
Sonst kommt es dann doch zu obigem Titel, wenn einem der Rechner beim Heimwerken abstürzt und (typisch Mac) zwar nicht Soft- sondern Hardwareseitig.
Was so reißerisch klingt, entpuppt sich auf den 2. Blick eher als eine typische Macfan-Praxis im originellen gewand.
Schon bald nach dem Erscheinen neuer Apple-Geräte werden auf den betreffenden Homepages sog. “Auspackzeremonien” der Geräte gezeigt.
Hier hat sich allerding mal jemand Mühe gegeben und seine LEGO-Männchen auspacken lassen.
Das dauert natürlich etwas länger, gibt dem Auspacken aber etwas mehr Baustellencharme.

Hier ist die komplette Zeremonie bei Flickr zu sehen.
[gefunden dank: MacTechNews.de]
Diese Worte entliehen aus dem Faithless Song: “God is a DJ” fielen mir spontan ein, als ich dies Heute beim Einkaufen entdeckte:

Die Kirche stammt aus der neuen Playmobil Themenwelt “Hochzeit” ist aber denke ich auch für andere Kasualien nutzbar (gibt es eigentlich schon Playmobil Särge?[wir haben die früher immer aus dem Wachhäuschen der Garde gebaut]).
Playmobil selbst beschreibt so:
4296 Kirche
Per Knopfdruck auf die Fenster im Kirchturm ertönt Glockengeläut und Orgelmusik (benötigt 2 x 1,5V Micro Batterien). Die Zeiger der Turmuhr sind beweglich. Das Schmuckkästchen enthält richtige Ringe. Maße: 32 x 42 x 56 cm (LxTxH).
Neben fehlendem Zubehör für weitere Kasualien (Taufstein, Sarg) ist ebenfalls das fehlende Beffchen beim Pastor zu bemängeln bzw. für unsere katholischen Freunde auch der entsprechende Geistliche (Obwohl hier Mönch und Nonne als ohnehin bisher die katholische Seite überbetont haben und das bei einer Firma aus dem evangelischen Teil Frankens).
Was allerdings das Symbol unten Rechts in der Ecke uns sagen soll? Ein durchgestrichenes Baby?
Vertritt Playmobil kein Sex vor der Ehe? Man weiß es nicht.
Der Preis scheint übrigens bei 60 € zu liegen.
Beim lesen des Luther-Artikels in der Times bin ich auch auf die Bildstrecke: Top twenty religious t shirts gestoßen.
Haupstsächlich handelt es sich natürlich um die Klassiker: veränderte Firmenlogos, wobei mir einige, etwa das mySpace-T-Shirt gut gefallen. Mein Favorit ist aber das rechte:


Auch andere Religionen haben aber schöne Hemden und “Pope my Ride” könnte eine gute Alternative zum Cabrio sein in unserm regnerischen Norden.
Wem die Pseudo-Hebräisch Schrift so gut gefällt wie mir, kann sie sich übrigens hier downloaden.
Man kennt das ja: Früher versuchte die Kirche die Menschen von wissenschaftlichen Erkenntnissen fern zu halten, sofern der Fortschritt dem eigenen Interesse entgegenstand.
Nun meinen einige Kritiker, z.B. auch das BILDblog, dass auch die BILD ihre Leser im eigenen Interesse fehlinformiert (so z.B. zum Thema Mindestlohn und PIN).
Was sich die BILD-Redaktion allerdings dabei denkt, im Sportteil ein geozentrisches Weltbild zu vertreten, bleibt mir schleierhaft:

Das vieles auf dem Werbebild anders aussieht als in echt ist ja ein bekannter Fakt. Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht im “Gasthaus zum Goldenen M” den Burger zu bekommen, der auf dem Werbeschild abgebildet ist. Das das Goldene M hier nicht alleine steht beweist Pundo3000.com:
100 produkte im vergleich zu ihren werbefotos. alle produkte wurden eingekauft, die verpackungen fotografiert, die produktfotos vergrößert, die produkte nach verpackungsvorgabe zubereitet und zum vergleich fotografiert. alle produkte befanden sich innerhalb des haltbarkeitsdatums. alle produkte wurden aufgegessen. alle fotografien sind jederzeit wiederholbar.
mit diesem projekt sollen keine produkte und keine marken diskreditiert, verunglimpft oder schlecht gemacht werden. einziger zweck des projektes ist es, sich kritisch mit arten und mitteln von werbung in unserer zeit auseinander zu setzen. einige produkte ähneln ihren werbefotos sehr – andere weniger. eine qualitative bewertung von produkten findet nicht statt.
Auf der Seite kann man die Bilder dann auch alle einzeln noch einmal ansehen.
[gefunden dank: Fontblog]
Warum sind Apple-Produkte so ein Erfolg und warum werden um die Neuerscheinungen dieser Firma wesentlich mehr wirbel gemacht als über andere? Diese Frage haben Wissenschaftler der Duke University jetzt belegt:
Studie: Realitätsverzerrungsfeld existiert 19.03 | 18:04
Dem Apple Logo und dem CEO des Unternehmens werden beeinflussende Eigenschaften nachgesagt. Diese wurden jetzt belegt.
Forscher an der Duke University im US-Bundesstaat North Carolina belegten durch vergleichende Untersuchungen das Gerücht vom Realitätsverzerrungsfeld um Apple und seinen Mitgründer und CEO Steve Jobs.
So wurden Versuchspersonen während eines Experiments versteckte Apple- und IBM-Logos gezeigt; die Personen reagierten auf das Apple Logo bei nachfolgenden Tests mit höherer Kreativität als auf das IBM-Logo.
Auch bei anderen Icons der Gegenwartskultur konnte ein Verhaltenseinfluss nachgewiesen werden. [fe]
[Gefunden bei: testticker.de]
Und das Steve Jobs selbst nur ein Produkt seiner Produkte ist, belegt dieses Bild: weiterlesen;
Nachdem ich ja schon einen Beitrag über Koch den einsamen Reiter richtung Sonnenuntergang geschrieben hatte, habe ich dieses Fundstück von BILD.de auch an die Metaphernkiste von Metaphorik.de geschickt und seit Samstag steht nun die Laudation Online:
Kandidat 2
Eine Seefahrt ist lustig, dumm nur wenn das Schiff in der Wüste feststeckt. Tim Kaufmann aus Kiel machte uns auf folgenden Beleg aus dem Internet-Angebot der BILD-Zeitung aufmerksam:
“Im Reservat für Konservative reitet er wie der einsame Sheriff Richtung Sonnenuntergang. Am Ende hat der Wähler Roland Koch nicht mehr abgenommen, dass er allein die CDU auf altem Kurs halten kann.” (BILD.de 28.1.2008)
Unsere Laudatio: Da ist die BILD-Zeitung offensichtlich auf ihre eigene Kampagne zugunsten des hessischen Ministerpräsidenten hereingefallen. Wenn der alte Kurs die CDU in Richtung Sonnenuntergang führt und zudem von einem einsamen Reiter vorgegeben wird, war er dann der richtige? Aber vielleicht erlebt ja sogar die BILD-Zeitung noch ihre metaphorische Morgendämmerung… [tk/do]
Schön!







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