Jan 15

Einen interessanten Vergleich zwischen Monet und der Musikindustrie bietet derzeit das Weblog IT-Frontal. Sie vergleichen die Entstehung des Impressionismus aus der Ablösung des Realismus durch die Photographie mit der Revolution der Musikindustrie durch das Internet.

Für die Malerei war die technische Revolution der Fotografie Ende des 18. Jahrhunderts in Wirklichkeit eine Befreiung. Mit dem Impressionismus ergaben sich völlig neue Ausdrucksformen. Mit dem Wegfall des Kopierschutzes wird ein Beatles-Song natürlich nicht so teuer wie ein Monet. Im Gegenteil. Aber am Ende ist die Musik deswegen noch lange nicht. Vielleicht steht sie an einem neuen Anfang?

Anlass war die Todesnachricht des DRM bei Spiegel-Online.
Ich hatte ja schon vor einiger Zeit über Alternativen zum DRM geschrieben. Hoffentlich gibt es so etwas wie einen digitalmusikalischen Impressionismus.

Dec 17
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Doch noch ein W-Mann

Da hab ich doch kürzlich noch die Weihnachtsmannfreie Zone hier proklamiert, da schleicht sich doch ein rotbemäntelter Sackträger auf die Seite: Santa Claus. Und dieser befindet sich in trouble, wie der Titel des Spiels uns verrät.
Sante Claus in trouble
Nachdem wir es letzte Woche auf der CD-Beilage der TV14 fanden, hat es uns jetzt in Beschlag genommen und der kleine Nikolaus wird erbarmungslos auf Geschenketour gehetzt.
Naja, irgendwie passt es ja doch zur Weihnachtsaktion, so oft wie der Nikolaus den Abgang macht.
Wem auch das noch zu weihnachtsmännlich ist, dem sei Lauf Nikolaus empfohlen, da wird der Kampf zwischen Nikolaus und W-Mann endgültig ausgetragen.

Nov 26
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Nie mehr selber stimmen?

Wie ich soeben gelesen habe, wird Gibson am 7. Dezember, also einen Tag nach Nikolaus, die Robot Guitar auf den Markt bringen, die erste sich selbst stimmende Gitarre. Das Fachmagazin Guitars schreibt dazu:

Die Gibson Robot Guitar verspricht, die ewigen Tuningprobleme von Gitarren und Bässen zu beenden. Der Memory-Modus ermöglicht das Speichern von persönlichen Tunings und gewährleistet den schnellen Zugriff auf diese mit nur einem Knopfdruck. Das System besteht aus drei Komponenten, die alle sechs Saiten automatisch innerhalb von fünf Sekunden in die gewünschte, vorher ausgewählte Stimmung bringen.
Es sind keine größeren Modifikationen der Gitarre nötig. Lediglich der Tonregler wird durch einen Control-Regler ersetzt und revolutionäre Mechaniken eingebaut.
Jede Mechanik ist mit einem speziellen Elektromotor ausgestattet. Diese stimmen die Saiten vollautomatisch. Die korrekte Stimmung wird mittels der Tune-Control Bridge überwacht.
Das Gibson Robot System ist für jede Gitarre nachrüstbar.

Was der Spass allerdings kosten soll, ist bislang nicht zu erfahren, und ich nehme an, es wird nicht billig. Deshalb wird man wohl noch lange selber Hand anlegen müßen.

Nov 22

Quark hat heute das Update auf QuarkXPress 7.31 herausgegeben, nachdem es letzte Woche schon einmal erscheinen sollte und kurz nach erscheinen wieder zurückgezogen wurde, weil

During post-release testing of the QuarkXPress and QuarkXPress Passport 7.31 Updaters, our Quality Assurance and Product Management teams uncovered a defect. As such, the project team determined the best course of action was to remove the release from the Quark websites. A new build will go through further testing and will then be re-posted.

Nun klappte die Instalation von 7.3 nicht bei mir und auch 7.31 wollte sich partout nicht installieren lassen. Was nun? Ein Blick auf die Homepage verriet mir, das ich nicht nur eine Mail an den Support schreiben kann, sondern auch telefonisch Support bekommen würde. Nun, das kennt man ja, Hotlines für teuer Geld. Aber nein, eine kostenlose Nummer und die Überraschung nahm noch zu: Wie zu erwarten war, stieß ich auf eine Computerstimme. Doch sie ließ mich nicht irgendwelche Sätze sagen (“ich kann sie nicht verstehen“) sondern fragte nich lediglich ob ich französisch oder deutsch reden wollte. Dann fragte sie mich noch, welche Art Support ich brauchte und schon begannen tuten und Musik. Das kann ja lange dauern, dachte ich, aber schon war ein Mensch am Telefon und konnte mir weiterhelfen. Ich sollte mir die Testversion runterladen und dann meine Seriennummer eingeben und dann sollte alles wieder laufen und es läuft. So macht Kundenservice doch Spaß und ich finde da könnten sich einige Firmen ein Beispiel daran nehmen.
QuarkXPress 7.31

Nov 14
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Musik gegen Gebühr?

Der Musikmanager Peter Jenner hat sich inem Interview mit dem ORF-Magazin futureZone für eine Zugangsgebühr für Musik aus dem Netz eingesetzt.

“Der Musiktausch im Netz ist nicht mehr aufzuhalten, die Tonträgerverkäufe kollabieren. Die Musiknutzung im Netz ist anarchisch”, Anarchische Zeiten seien jedoch immer gut für die Kreativität. Das sei beim Punk und auch bei den Hippies so gewesen, sagte der Musikmanager. Wir müssen [...] eine Möglichkeit finden, die Künstler zu vergüten. Mein Vorschlag dazu ist ein Gebührenmodell für die Nutzung von Musik über Breitband-Internet und 3G-Mobiltelefone. Gewissermaßen eine Gebühr für die Anarchie, für die unautorisierte Nutzung von Musik im Netz.
ORF.at: Wie hoch könnte eine solche Gebühr sein?
Jenner: Etwa zwei Pfund oder drei Euro pro Monat. Die Leute werden es gar nicht merken. In Großbritannien gibt es 15 Millionen Breitbandanschlüsse und 3G-Telefone. Würde jeder Inhaber eines Breitbandanschlusses oder eines 3G-Telefons zwei Pfund bezahlen, dann würden sich die Einnahmen auf 1,2 Milliarden Pfund im Jahr belaufen. So viel hat die Musikindustrie in ihren besten Jahren eingenommen.

Das scheint mir doch mal eine Alternative zu sein, die sich sehen (bzw. besser: hören) lassen kann.
Keine undurchsichtigen DRM-Regelungen (5mal abspielen aber einmal davon nur an ungeraden, katholischen Feiertagen nach 23:00 Uhr) oder Mietangeboten (sie dürfen den Song einen Monat lang hören) und auch weg von illegalen Tauschbörsenangeboten mit Virus und Spyware Garantie.
[Gefunden dank testticker.de]

Nov 13

Wie testticker.de berichtet, haben israelische Journalisten sich blamiert indem sie per Babelfisch übersetzte Fragen an niederländische Diplomaten geschickt haben.

Die Fragen, die die Gruppe von Autoren in einer E-Mail sendete, begannen mit “Hey Kumpel, 5 Fragen zu Ehren des Außenministers: Die Mutter deines Besuchs ist ein Schlaf zum Vorteil des Bettes in deinem Kopf zum Israelisch-Palästinensichen Konflikt?” – und so weiter.

Ob dieses Problem nun bestand, weil

weil Babelfish das hebräische Wort “ha’im” (das heißt “wenn”) verwechselte mit “‘ha’ima” (“Mutter”)

wage ich allerdings zu bezweifeln, da scheint doch einiges mehr im argen zu liegen.
Spontan musste ich an die Übersetzungen in unserer Examensgruppe denken, als Abraham sich in seinen Exkrementen wälzte.
Leider ist der Artikel bei der Jerusalem Post nur kostenpflichtig erhältlich, aber es scheint sich insgesamt um eine spannende Fragerunde gehandelt zu haben, vorallem weil sich eine Frage wohl mit der “Iranisierung von Israel” befasst. Wie das aussehen soll, da mag man gar nicht daran denken.

Nov 07

Wie die Analysten von Media&Things , die sich auf interkulturelle Kommunnikation spezialisert haben, laut PC Professionell berichten, sei das iPhone für deutsche Türken eher uninteressant. Das ist natürlich schon ärgerlich, wenn Apple die krassesten Handykäufer einfach so außen vorlässt. Aber naja. Mit diesen edel gestylten Telefonen ist da natürlich auch nichts zu machen. Kein Gold, keine Edelsteine und in der Türkei kann man das Telefon bislang auch nicht nutzen.
Dafür das das iPhone am Freitag in Deutschland nicht so einschlagen wird, wie in den USA, hat Apple ja schon durch UMTS-Verzicht, 1:1 Umrechnung des Dollarpreises und der T-Mobile Partnerschaft gesorgt. (auch wenn fraglich bleibt, ob das Angebot bei anderen Anbietern günstiger geworden wäre). Außerdem lässt es sich exklusiv nur in T-Punkten oder im Onlineshop der Telekom kaufen, der Apple-Handler des Vertrauens bleibt auße vor. Aber 50 € für einen Handytarif finde ich echt heftig, vor allem wenn das Telefon selber dann noch 399 € kostet. Gravis hat sich übrigens seit bekanntgabe dieses Exklusivvertrages noch nicht wieder wegen des iPhone-Gewinnspiels gemeldet, was sie vorher in regelmäßigen abständen getan hatten.

Nov 05

Gerade gefunden bei PC Professionell:

Für das menschliche Auge ist das Miniatur-Radio auf Basis von Karbon-Nanotubes nicht erkennbar. Es könnte durch unsere Aterien schwimmen und Popsongs spielen.
Die Strukturen sind nur ein paar Atome groß, also etwa 100 Milliarden mal kleiner als ein konventionelles Radio. Im kalifornischen Berkeley-Labor haben es die Wissenschaftler aber schon geschafft, einen traditionellen Popsong (Layla von Eric Clapton) abzuspielen.
Einen kommerziellen Einsatz hat das Team rund um Physikprofessor Alex Zettl auch schon ins Auge gefasst: Handys, Uhren und andere winzige Mobilgeräte. Auch winzige Hörgeräte seien auf Basis dieser Technik möglich. (rm)

Die erste Frage die sich mir darufhin stellte:
Wenn das Radio so klein ist, wie stellt man dann den Sender ein?

Oct 06
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Computer oder Zahnpasta

Blend-apple-med
Macht Blend-a-med jetzt auch Computerwerbung oder wollen sie nur vom Hype um eine gewisse Computermarke mit weißem angebissenen Apfel profitieren? Man weiss es nicht, aber überrascht war ich schon, als ich die Anzeige in meiner Fernsehzeitung sah.

Sep 24
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Das etwas andere Gesangbuch

Gesangbuch
Zu dieser iPod-Hülle fehlt eigentlich nur noch dieser Kopfhörer, über den ich hier schon mal berichtet habe. Hoffetlich kommt keiner auf die Idee den in Deutschland auch in EG- oder Gotteslob-Design herauszubringen.

[gefunden dank Gizmodo]