
Am Dienstag war ich in Hamburg im Bucerius-Kunstforum in der Ausstellung: “Schrecken und Lust. Die Versuchung des Heiligen Antonius von Hieronymus Bosch bis Max Ernst”.
Eine sehr sehenswerte Ausstellung! Auch wenn die Bilder doch häufig recht kleinformatig sind, gibt es doch reichlich zu sehen.
Deutlich sieht man, wie die Geschichte der Versuchung des Heiligen Antonius Künstler über die Jahrhunderte hinweg inspiriert hat sich mit Alptraumwesen und (vor allem sexueller) Versuchung auseinanderzustezen.
Gerade im Bereich des Sexuellen scheinen sich hier die Themen: Kirche als Hauptauftraggeber von Kunst und Nackte Frauen als Bildthema günstig zu berühren. Man kann eben ein “heiliges” Thema bearbeiten und doch erotische Kunst schaffen.
Einen guten Einblick in die Ausstellung und den Ausstellungsraum bietet die Homepage des Bucerius-Kunstforums.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 18. Mai und der Eintritt ist günstig!
Das vieles auf dem Werbebild anders aussieht als in echt ist ja ein bekannter Fakt. Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht im “Gasthaus zum Goldenen M” den Burger zu bekommen, der auf dem Werbeschild abgebildet ist. Das das Goldene M hier nicht alleine steht beweist Pundo3000.com:
100 produkte im vergleich zu ihren werbefotos. alle produkte wurden eingekauft, die verpackungen fotografiert, die produktfotos vergrößert, die produkte nach verpackungsvorgabe zubereitet und zum vergleich fotografiert. alle produkte befanden sich innerhalb des haltbarkeitsdatums. alle produkte wurden aufgegessen. alle fotografien sind jederzeit wiederholbar.
mit diesem projekt sollen keine produkte und keine marken diskreditiert, verunglimpft oder schlecht gemacht werden. einziger zweck des projektes ist es, sich kritisch mit arten und mitteln von werbung in unserer zeit auseinander zu setzen. einige produkte ähneln ihren werbefotos sehr – andere weniger. eine qualitative bewertung von produkten findet nicht statt.
Auf der Seite kann man die Bilder dann auch alle einzeln noch einmal ansehen.
[gefunden dank: Fontblog]

Gerade eben habe ich dieses Super Angebot bei MacTechNews in der Galerie gefunden.
Im vorletzten Beitrag hatte ich die “Ägyptische Hurenmeise” zum Vogel des Jahres vorgeschlagen und nach einem Bild gefragt. Paleographornithologe Tobias vom ToLeBlog hat mir nun ein Bild gemailt, damit ihr euch alle ein Bild dieses seltenen Vogels machen könnt. Vielen Dank von hier aus!

Zur Erinnerung noch mal der literarische Beleg:
Ahaliba gedachte an die Zeit ihrer Jugend (hing sich nach der
Huren Meise an die Egyptier, denen fte sonst acdwiy, Ezech. 23, 19
Jetzt, wo die Zeit von Nazissen Narzissen wieder kommt und das Paul Gerhard Jahr hinter uns liegt, habe ich diese schöne Bild in der MacTechNews-Galerie entdeckt:
Schöner kann man das Lied: “Geh aus mein Herz” kaum illustrieren, auch wenn es zu diesem Bild heißen müßte:
…und die Tulipan die ziehen dich viel schöner an
Ein schönes Beispiel für das Zusammenspiel von Theologie und Kunst, die ganz ohne explizite Darstellung religiöser Themen auskommt. Wer es sehen will, der sieht ein Paul Gerhard Lied bzw. ein Bibelwort, für die anderen ist es eine Frau und eine Blume.
Einen interessanten Vergleich zwischen Monet und der Musikindustrie bietet derzeit das Weblog IT-Frontal. Sie vergleichen die Entstehung des Impressionismus aus der Ablösung des Realismus durch die Photographie mit der Revolution der Musikindustrie durch das Internet.
Für die Malerei war die technische Revolution der Fotografie Ende des 18. Jahrhunderts in Wirklichkeit eine Befreiung. Mit dem Impressionismus ergaben sich völlig neue Ausdrucksformen. Mit dem Wegfall des Kopierschutzes wird ein Beatles-Song natürlich nicht so teuer wie ein Monet. Im Gegenteil. Aber am Ende ist die Musik deswegen noch lange nicht. Vielleicht steht sie an einem neuen Anfang?
Anlass war die Todesnachricht des DRM bei Spiegel-Online.
Ich hatte ja schon vor einiger Zeit über Alternativen zum DRM geschrieben. Hoffentlich gibt es so etwas wie einen digitalmusikalischen Impressionismus.
Gut, zugegeben, der Beitrag bei Libertas-Cara und die Pressemeldung der Lübecker Nachrichten sind schon eine Woche alt, aber ich komme erst jetzt dazu mich zum Thema zu äussern.
Also Ostalgie finde ich furchtbar und den Umstand, dass sich scheinbar immer mehr Menschen sozialistische Verhältnisse zurückwünschen finde ich erschreckend.
Dies alles aber an den Ampelmännern zu verhandeln finde ich falsch.
Die Ampelmänner sind vor allem eins: Design. Deshalb sind sie auch exportiert worden, weil sie dicker sind und besser zu sehen als die Westmännchen. Die diskussion über die Ampelmänner-DDR erinnert mich an Linke, die bei jeder Fraktur oder Sütterlinschrift gleich an die Nazis denken.
Nein, dies wird kein Nazi-Vergleich, es kommt auch keine Autobahn drin vor, es bleibt bei der Ampel.
Wenn man über Ostalgie-Kritik redet, solte man lieber über Sozialistische Märchenfilme oder das Sandmännchen reden, als den armen Ampelmann schuldig zu sprechen.
Und der Rote erinnert mich irgendwie immer an etwas, das der DDR gar nicht in den Kram passte. Es erfüllt mich immer mit einer gewissen Freude, dass man das an jeder Ost-Ampel sehen konnte.
Die Kieler Nachrichten sind schon die ganze Woche voll davon: Heute Mittag wird Veronika Verres die M/S Color Magic taufen. Dazu gibt es auch eine Webcam, die die Ereignisse ins Netz stellt. Auf der offiziellen Seite der Color Line gibt es auch ein Gewinnspiel dazu, bei dem man eine Reise für 2 Personen mit der Color Magic gewinnen kann. Vielleicht gehe ich nachher noch mal in die Stadt um mir den trubel anzusehen.

Wie man an diesen Bildern sehen kann, war ich noch kurz da und habe A-ha ein Ohr geliehen. Ansonnsten war es wie man auf dem Foto sehen kann, gut besucht. Irgendwie ist es schon beeindruckend, wenn sich beide Fähren in der Förde gegenüberliegen, ein Bild was man so wohl nicht mehr zu sehen bekommt.

![]()
Wie ich soeben aus den Kieler Nachrichten erfahren habe, haben die Veranstalter des E.ON Hanse-Cup, einem Ruderwettbewerb auf dem Nord-Ostsee-Kanal, eine Webcam an der Eisenbahnbrücke in Rendsburg befestigt.
Jetzt kann man sowohl die Schiffe als auch die Schwebefähre beobachten. Auf der Homepage gibts dann per Google-Maps noch die Schiffspositionen, damit man weiß wann wer vorbeikommt.
…zu Besuch im Wohnzimmer!

Ich saß in aller Ruhe am Schreibtisch und lauschte dem summen meines Druckers da raschelte es plötzlich aus dem Wohnzimmer. Zuerst dachte ich es käme vom Balkon, wo der Wind eine Blume umgerissen hat, aber dann sah ich sie. Flattternd versuchte sie sich zu befreien doch sie blieb wie eine Fliege am Fenster hängen. Wie sollte ich den Vogel nun zum Fenster bekommen? Mit einem Stock gelang es mir schließlich ihn zum zweiten Fenster zu bekommen und er flatterte hinaus. Nun erinnert neben diesem Foto nur noch eine schwarze Feder und der Vogelkot in dem orangen Becher an diesen Kurzbesuch.







Jüngste Kommentare