Nein, wie schon in meinem letzten Beitrag zum Lokführerstreit geht es weiniger um die Lage zwischen Bahn und GDL sondern auch wieder um Lukas den Lokomotivführer, der wie bereits erwähnt ja nicht streikt!
Nun ist mir nämlich Samstag beim Besuch des Kieler Weihnachtsmärchens aufgefallen, das die Ursache für die Abenteuer von Lukas und Jim Knopf durchaus im Eisenbahnstreik liegt. Denn König Alfons der Viertelvorzwölfte möcht die Eisenbahn abschaffen, um Jim Knopf ausreichend Wohnraum bieten zu können und dieser Abschaffung entziehen sich Lukas und Emma durch Flucht.
Allerdings gelingt es ihnen am Ende ja doch, durch Landgewinnung die Probleme zu lösen.
Was das Kieler Weihnachtsmärchen angeht, muss man sagen, eine sehr gelungene Inszenierung. Das Bühnenbild kann überzeugen und läßt der Phantasie ausreichend Spielraum, die Darsteller wirken Glaubwürdig und die Geschichte wird spannend erzählt.
Einzig die Musikstücke von Konstantin Wecker können mich nicht überzeugen.
Das Publikum klatsch in stadelmanier im Viervierteltakt zu Schlagermelodien mit albernen Texten, die weder handlungstragend sind, noch scheinbar bei den Kindern besonders gut ankommen. Das die Musik vom Band kommt trübt den Eindruck noch zusätzlich. Alles in allem aber eine gelungene Aufführung.

Dec 03





17. December 2007 um 17:39
[...] war ich mal wieder im Theater und habe mir den “Gott des Gemetzels” von Yasmina Reza angesehen. Also genauer gesagt, [...]